Wie funktioniert Photovoltaik? Einfach erklärt

Wie eine Photovoltaikanlage funktioniert: Photovoltaischer Effekt, Module, Wechselrichter, Zähler & Einspeisung – verständlich in 5 Minuten erklärt.

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Kategorie: Grundlagen

Wie eine Photovoltaikanlage funktioniert: Photovoltaischer Effekt, Module, Wechselrichter, Zähler & Einspeisung – verständlich in 5 Minuten erklärt.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage in einem Satz?
Solarmodule auf dem Dach wandeln Sonnenlicht direkt in Gleichstrom um, der Wechselrichter macht daraus Wechselstrom für dein Haus, und Überschuss geht entweder in den Speicher oder ins öffentliche Stromnetz.
Produziert eine PV-Anlage auch bei bewölktem Himmel Strom?
Ja. Solarmodule nutzen sowohl direktes als auch diffuses Sonnenlicht. Bei bedecktem Himmel liegen die Erträge typischerweise bei 10–25 % der Spitzenleistung. Komplett ohne Licht (nachts) wird kein Strom produziert.
Funktioniert Photovoltaik bei Stromausfall?
Standard-Anlagen nicht – sie schalten bei Netzausfall automatisch ab (Sicherheitsvorschrift). Nur wenn die Anlage explizit mit Notstrom-/Inselfähigkeit ausgestattet ist, läuft sie bei Netzausfall weiter. Das muss beim Kauf gezielt bestellt werden und kostet ca. 1.500–3.000 € Aufpreis.
Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?
Solarmodule halten 25–30 Jahre und haben typisch eine Leistungsgarantie von 25 Jahren (80 % Restleistung). Wechselrichter halten 10–15 Jahre und müssen dann getauscht werden. Der Speicher hält 15–20 Jahre.
Wie viel Strom produziert 1 kWp pro Jahr in Deutschland?
In Deutschland produziert 1 kWp installierte Leistung durchschnittlich 900–1.080 kWh pro Jahr, abhängig von der Region: Norddeutschland 900–950 kWh/kWp, Mitteldeutschland 950–1.000 kWh/kWp, Süddeutschland (v. a. Bayern) 1.000–1.080 kWh/kWp.

Weitere Themen: Tarifcheck, Solar-Rechner, Förderung 2026.


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