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Photovoltaik-Anbieter im Vergleich 2026: Enpal, 1KOMMA5° & Co.

Geprüft am 08. Oktober 2026

Was Enpal, 1KOMMA5° und der regionale Fachbetrieb für 10 kWp mit Speicher verlangen: Preistabelle, Mietfallen und was aus Zolar geworden ist.

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Welcher Photovoltaik-Anbieter ist 2026 der Richtige für dich?

Der richtige Photovoltaik-Anbieter 2026 hängt von deinen Prioritäten ab: Regionale Fachbetriebe sind oft 10–25 % günstiger und persönlicher, überregionale Komplettanbieter wie 1KOMMA5° und Enpal punkten mit bundesweiter Verfügbarkeit und standardisierten Prozessen. Eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher kostet beim Fachbetrieb 17.000–20.000 €, bei 1KOMMA5° oder Energieversum 20.000–25.000 € und bei Enpal zur Miete ca. 150 €/Monat, also ca. 36.000 € über 20 Jahre. Zolar ist insolvent und keine Option mehr. Vergleiche in jedem Fall mindestens 3 Angebote.

Der deutsche Photovoltaik-Markt 2026 hat sich stark professionalisiert. Neben großen überregionalen Anbietern wie Enpal und 1KOMMA5° gibt es tausende regionale Fachbetriebe, die oft günstiger und persönlicher arbeiten. Welcher Anbieter passt zu dir?

Hinweis zur Zolar-Insolvenz: Der langjährige dritte große Anbieter Zolar ist insolvent (Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung seit 01.08.2025, Endkundengeschäft dauerhaft eingestellt, Liquidation). Was Bestandskunden jetzt tun sollten, steht im Detail-Artikel Enpal vs. 1KOMMA5°, und was aus Zolar wurde.

Dieser Vergleich gibt einen neutralen Markt-Überblick über alle Anbietertypen, mit klaren Entscheidungshilfen. Das direkte Duell der beiden großen Komplettanbieter findest du im Head-to-Head Enpal vs. 1KOMMA5°.

Welche Arten von Photovoltaik-Anbietern gibt es?

Es gibt drei Anbieter-Kategorien: große überregionale Komplett-Anbieter, Vergleichs- und Vermittlungsportale sowie regionale Fachbetriebe.

Kategorie 1: Große überregionale Komplett-Anbieter

Typisch: Enpal, 1KOMMA5°, Energieversum (früher auch Zolar, seit 2025 insolvent)

Gemeinsame Merkmale:

Kategorie 2: Vergleichs- und Vermittlungsportale

Typisch: Selfmade Energy, Aroundhome, DAA, Checkfox

Gemeinsame Merkmale:

Kategorie 3: Regionale Fachbetriebe

Typisch: Kleine und mittlere Solar-Installateure in deiner Region

Gemeinsame Merkmale:

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Wer sind die wichtigsten Photovoltaik-Anbieter in Deutschland?

Die wichtigsten überregionalen Photovoltaik-Anbieter in Deutschland sind 1KOMMA5°, Enpal und Energieversum, dazu kommen tausende regionale Fachbetriebe. Zolar ist seit 2025 insolvent.

1KOMMA5°

Enpal

Zolar (insolvent: kein aktives Angebot mehr)

Energieversum

Regionale Fachbetriebe (allgemein)

Was kostet eine 10-kWp-Anlage mit Speicher bei Enpal, 1KOMMA5° und regionalen Fachbetrieben 2026?

Eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher kostet 2026 beim regionalen Fachbetrieb 17.000–20.000 €, bei 1KOMMA5° oder Energieversum 20.000–25.000 € und bei Enpal zur Miete ca. 150 €/Monat, also ca. 36.000 € über 20 Jahre.

Anbieter-TypKaufpreis / MieteGesamtkosten über 20 Jahre
Regionaler Fachbetrieb17.000–20.000 € (Kauf)ca. 17.000–20.000 €
1KOMMA5° / Energieversum20.000–25.000 € (Kauf)ca. 20.000–25.000 €
Enpal (Miete)ca. 150 €/Monatca. 36.000 € über 20 Jahre

*Preise sind grobe Marktbeobachtungen. Konkrete Angebote immer individuell einholen.*

Was sagen Stiftung Warentest und Verbraucherzentrale zu Photovoltaik-Anbietern?

Stiftung Warentest rät, mindestens 3 Angebote zu vergleichen und Haustürgeschäfte zu meiden, die Verbraucherzentrale empfiehlt unabhängige Beratung vor Vertragsabschluss.

Stiftung Warentest (letzter großer Test von Anfang 2025): Rät zu Vergleichsportalen und mehreren Angeboten. Warnt vor Haustürgeschäften und unseriösen Billiganbietern. Empfiehlt, vor dem Kauf mindestens 3 Angebote zu vergleichen.

Verbraucherzentrale: Empfiehlt unabhängige Beratung vor Vertragsabschluss, besonders bei Miet-/Leasing-Modellen wegen 20-Jahres-Bindung.

Worauf muss ich bei einem Photovoltaik-Anbieter achten?

Achte bei jedem Photovoltaik-Anbieter auf den Komplettpreis mit Aufschlüsselung, auf die Hersteller von Modulen und Wechselrichter, auf die Garantien und auf Referenzen. Haustürgeschäfte, künstlicher Zeitdruck und Preise ohne Aufschlüsselung sind Red Flags.

Checkliste Angebotsvergleich

  1. Komplettpreis (nicht nur Module): Module, Wechselrichter, Montage, Elektrik, Anmeldung
  2. Hersteller der Module: Qualität wichtig (Longi, JA Solar, Meyer Burger, Trina, LG)
  3. Wechselrichter: SMA, Fronius, Huawei haben gute Reputation
  4. Speicher-Technologie: LFP ist 2026 Standard (siehe LFP vs. NMC)
  5. Garantien: Module 25 Jahre Leistungsgarantie (typisch 80 % nach 25 Jahren), Wechselrichter mindestens 10 Jahre, Installation mindestens 2 Jahre
  6. Installations-Zeitplan: verbindliche Termine
  7. Monitoring-App: moderne Anbieter bieten App zum Überwachen
  8. Notstrom/Ersatzstrom (optional)
  9. Anmeldung beim Netzbetreiber und Marktstammdatenregister: wer übernimmt das?
  10. Referenzen und Bewertungen (Google Reviews, Trustpilot, ProvenExpert)

Red Flags

Haustürgeschäfte ohne Vorabtermin

"Nur heute"-Angebote oder künstlicher Zeitdruck

Fehlende schriftliche Angebote

Preise ohne Aufschlüsselung ("10.000 € pauschal")

Gebrauchte Komponenten ohne klaren Hinweis

Unseriöse Renditeversprechen (> 8 % p.a.)

Welcher Photovoltaik-Anbieter passt zu welcher Situation?

Für maximale Einfachheit passen 1KOMMA5° oder Enpal, ohne Eigenkapital die Enpal-Miete, für den günstigsten Preis ein regionaler Fachbetrieb und für einen kostenlosen Vergleich ein Vermittlungsportal.

Deine SituationEmpfehlung
Maximale Einfachheit, bundesweit1KOMMA5° (Kauf) oder Enpal (auch Kauf)
Kein Eigenkapital, 20 Jahre gebunden OKEnpal (Miete)
Günstigster Preis, Zeit für VergleichRegionaler Fachbetrieb
Vergleich + Beratung, kostenlosVermittlungsportal (z. B. Aroundhome, DAA)
Tech-affin mit App & Stromtarif1KOMMA5°
Denkmalschutz, SonderfallRegionaler Spezialist
Ländliche RegionRegionaler Fachbetrieb mit kurzer Anfahrt

Wie viele Photovoltaik-Angebote solltest du einholen?

Die Goldene Regel: Hole immer 3+ Angebote ein. Die Preisunterschiede zwischen Anbietern sind oft 20–35 % bei vergleichbarer Qualität. Bei einer 20.000-€-Anlage sind das 4.000–7.000 € Differenz, mehr als jede Förderung.

Unser Angebotsvergleich vermittelt dich kostenlos an geprüfte regionale Fachbetriebe: Du gibst einmal dein Projekt ein, bekommst mehrere Angebote und entscheidest selbst, unverbindlich.

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Welche Alternativen gibt es zu einem Mietmodell?

Wer bei einem Mietanbieter angefragt hat und das Angebot einordnen will, braucht zwei Dinge: einen Preisanker aus Vergleichsangeboten und eine Rechnung über die gesamte Laufzeit statt über die Monatsrate. Der regionale Fachbetrieb liegt beim Preis pro kWp meist vorn, Komplettanbieter nehmen dir Aufwand ab, und ein Kauf auf Kredit über KfW 270 liegt preislich zwischen Kauf aus Eigenkapital und Miete, lässt die Anlage aber vom ersten Tag an dir gehören.

Welches Modell für welche Situation passt und was beim Enpal-Stromtarif zu beachten ist, steht ausführlich im Ratgeber Enpal-Alternativen.

Welcher Photovoltaik-Anbieter ist der beste?

Das Fazit: Regionale Fachbetriebe sind meist die günstigste Wahl, große Anbieter wie 1KOMMA5° und Enpal sind bundesweit verfügbar, aber oft 10–25 % teurer, und Zolar ist als Option weggefallen.

Goldene Regel: Mindestens 3 Angebote vergleichen, auf Garantien und Komponentenqualität achten, und keine Haustürgeschäfte.

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Häufige Fragen

Wer ist der beste Photovoltaik-Anbieter 2026?

Es gibt nicht den einen "besten" Anbieter, sondern unterschiedliche Stärken: 1KOMMA5° für Digital-Fans mit Rundum-Paket, Enpal für das Miet-Modell ohne Eigenkapital, regionale Fachbetriebe für günstigste Preise und persönliche Beratung. Zolar ist seit 2025 insolvent und keine Option mehr. Wir empfehlen, immer mindestens 3 Angebote zu vergleichen.

Ist Enpal seriös?

Enpal ist ein etabliertes Unternehmen mit über 100.000 installierten Anlagen. Im Februar 2025 geriet das Unternehmen allerdings wegen eines nicht als solches gekennzeichneten "Vergleichsportals" (deutsche-solarberatung.net) in die Kritik. Das Miet-Modell ist zwar bequem, aber über 20 Jahre 30–50 % teurer als ein Kauf. Prüfe die Bedingungen genau.

1KOMMA5° oder Enpal, was ist besser?

1KOMMA5° fokussiert sich auf Kauf plus ein vollintegriertes Öko-System (Heartbeat-App, dynamische Stromtarife). Enpal hat historisch auf Miete gesetzt, bietet inzwischen auch Kauf. 1KOMMA5° ist für Tech-Affine attraktiver und meist wirtschaftlicher (Kauf statt Miete), Enpal für Eigenheimbesitzer ohne Eigenkapital.

Sind regionale Solar-Fachbetriebe günstiger?

Meist ja, typisch 10–25 % günstiger als überregionale Anbieter, weil Werbungs- und Overhead-Kosten geringer sind. Qualität und Service sind aber stark vom einzelnen Betrieb abhängig. Prüfe Referenzen, Google-Bewertungen und Zertifizierungen (z. B. DGS-gelistet).

Wie vergleiche ich Photovoltaik-Angebote richtig?

Hole mindestens 3 Angebote ein und achte auf: Gesamtpreis (nicht nur Module), Hersteller der Komponenten, Garantien (Module 25 J., Wechselrichter 10 J.), Installationsumfang, Monitoring-App, Anmeldeservice. Die Preisunterschiede betragen oft 20–35 % bei vergleichbarer Qualität.

Sollte ich ein Vermittlungsportal nutzen?

Ja, wenn du Zeit sparen und mehrere Angebote einfach vergleichen möchtest. Vermittlungsportale sind für dich kostenlos, sie werden von den vermittelten Fachbetrieben bezahlt. Du bekommst typisch 2–3 Angebote zum Vergleich und entscheidest frei, ob und welches du annimmst.

Welche Solaranbieter gibt es in Deutschland?

Der Markt teilt sich in drei Gruppen: bundesweite Komplettanbieter wie Enpal und 1KOMMA5°, überregionale Fachbetriebe und regionale Handwerksbetriebe. Dazu kommen Vermittlungsportale, die Anfragen an Fachbetriebe weitergeben. Die Komplettanbieter liefern alles aus einer Hand und sind meist teurer, regionale Betriebe sind günstiger und oft schneller beim Service.

Welche Warnsignale gibt es bei Photovoltaik-Anbietern?

Haustürgeschäfte ohne Vorabtermin, künstlicher Zeitdruck ("nur heute"), fehlende schriftliche Angebote, Preise ohne Aufschlüsselung, unseriöse Renditeversprechen (über 8 % p.a.) oder Gebrauchtkomponenten ohne klaren Hinweis sind klare Red Flags. Nimm dir Zeit, vergleiche, und lass dich nicht drängen.

Weitere Themen: Solar-Angebote, Solar-Rechner, Förderung 2026.

Wie bekomme ich kostenlose Angebote für meine Solaranlage?

Über den Solar-Angebotsvergleich erhältst du Angebote geprüfter Fachbetriebe aus deiner Region, kostenlos und unverbindlich. Du gibst Dach, Stromverbrauch und Postleitzahl an, das dauert rund 2 Minuten.

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Andreas Mali

Gründer & Redaktion PhotovoltaikGenie

Andreas Mali ist Gründer von PhotovoltaikGenie und recherchiert Förderprogramme, Einspeisevergütung und Marktpreise fortlaufend aus Primärquellen (Bundesnetzagentur, KfW, Landesförderbanken). Mehr über uns & unsere Methodik


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